Viele Eltern merken nicht, was mit ihrer Tochter passiert

Sybilla Claus wird für die christliche niederländische Zeitung Reformatorisch Dagblad über das Buch, die Verbindungen zwischen Feminismus und Christen und das neue niederländische Verbot der sogenannten Konversionstherapie interviewt.
Welche Bedeutung hat ein Verbot der Konversionstherapie? „In den Niederlanden wird dieser weitreichende Gesetzesvorschlag kaum diskutiert. Der Entwurf zielt auf ein Verbot der Konversionstherapie ab: Versuche, homosexuelle Gefühle oder die Geschlechtsidentität zu unterdrücken. Es ist verwerflich, dass das Gesetz auch die Therapie für Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie verbieten will, obwohl eine therapeutische Behandlung immer Vorrang vor irreversiblen körperlichen Eingriffen haben sollte. Es ist in einer Demokratie beispiellos, Therapeuten auf diese Weise zu bedrohen. Ein verwirrtes Kind hat ein Recht auf ehrliche Hilfe von einem Therapeuten, der kritisch nachfragen muss.“
Der Feminismus hat allerdings auch als Sprungbrett für die Genderideologie gedient. „Das muss ich zugeben. Wir wollten jeden Unterschied zwischen Frauen und Männern auslöschen. Ich sehe jetzt auch, dass biologische Unterschiede eine Rolle spielen. Das Gehirn, die Gene und die Biologie im Allgemeinen spielen eine wichtige Rolle, und es gibt etwas Schönes an den Geschlechtsunterschieden.“